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19.
Mitgliederversammlung des Fördervereins
Von unseren derzeit 112 Vereinsmitgliedern
folgten 32 der an alle Mitglieder verschickten Einladung. Damit war die
Versammlung beschlussfähig. Mit Beifall begrüßten die Mitglieder den
Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, Dr. Volker Rodekamp, die
Leiterin des Amtes für Sport der Stadt Leipzig, Kerstin Kirmes, und den
Geschäftsführer der Fraktion
Im Bericht des Schatzmeisters nannte Jörg Krusche dann konkrete Zahlen über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins, die derzeit ausgeglichen sind. Die Kassenprüfer schlugen der Mitgliederversammlung vor, dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Problematisch gestaltet sich, das kam in der Diskussion zum Ausdruck, die derzeitige Einnahmesituation. Hier will sich der Vorstand verstärkt dafür einsetzen, dass diese Situation verbessert wird. Gespräche mit potentiellen Sponsoren laufen derzeit, Entscheidungen oder gar Zusagen bzw. Zuwendungen benötigen ihre Zeit. Mit großem Interesse wurde der Vorschlag von Dr. Petra Tzschoppe aufgenommen, den Kontakt mit der Staatsregierung recht schnell aufzunehmen, denn ein kürzlich dort initiierter und stattgefundener Workshop mit Vereinen, die sich der Pflege geschichtlicher Traditionen verschrieben haben, könnte die Wahrnehmung unseres Vereins jetzt verstärken.
Zum Entwurf unserer Vereinssatzung wurden von
den Mitgliedern neun Anträge gestellt, in der Mitgliederversammlung
begründet und zur Abstimmung gebracht. Vier Änderungen wurden beschlossen,
fünf verworfen. Dabei war die Diskussion sachlich aber teilweise auch kontrovers und nicht frei von Emotionen.
Was bei einigen Mitgliedern nicht gut ankam war eine zum Teil überhebliche
Haltung der Sitzungsleitung gegenüber Mitgliedermeinungen zur Satzung und
zuvor auch schon in der Diskussion zu den Berichten, was künftig im
Interesse der Vereinsarbeit ausbleiben sollte. Im Schlusswort dankte der Vereinsvorsitzende für die gute Mitarbeit und forderte die Mitgliedschaft auf, Ideen für das 2011 zu begehende 20jährige Vereinsjubiläum zu entwickeln, damit dieses würdig begangen werden kann. Hans-Jürgen Berg |