Editorial:Zum Anliegen des Heftes
Das Buchprojekt "Historische Sportstätten in Leipzig"
Groß Keglerheim Leipzig, Elsterstraße 22 - 24
Bootshaus, Nonnenstraße 23
Poseidon-Bad, Friedrich-Ebert-Straße
75 Jahre Sportwissenschaft in Leipzig
Die Bob- und Rodelbahn in Altenberg
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Verehrte Leserinnen und Leser,

liebe Vereinsmitglieder,

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die neue Ausgabe von „Sportmuseum aktuell“ macht auf beeindruckende Weise deutlich, mit welchem Engagement in den beiden im Sportmuseum Leipzig angesiedelten ABM-Projekten „Historische Sportstätten in Leipzig“ während der zurückliegenden 24 bzw. 14 Monate gearbeitet wurde. Die betreffenden sieben Mitarbeiter legen uns eine Auswahl von Rechercheergebnissen und Musterbeschreibungen zu Leipziger Turnhallen, Wassersportanlagen, Kegelsportstätten und Bädern vor, die – was den Umfang und die Tiefgründigkeit der darin manifestierten Forschungstätigkeit betrifft – wohl ihresgleichen sucht. Zugleich geben die betreffenden Beiträge einen Vorgeschmack auf das in den kommenden Jahren fertigzustellende Publikationsprojekt, mit dem unser Verein und das Sportmuseum Leipzig einen wesentlichen Beitrag zur Aufarbeitung der Leipziger Sportgeschichte leisten und eine Lücke auf dem Gebiet kulturhistorischen Schrifttums schließen werden. Den verantwortlichen Mitarbeitern wünschen wir schon jetzt viel Erfolg bei der Herausgabe des 1. Bandes der geplanten Schriftenreihe, der sich Leipziger Bädern und Badeanlagen widmen und voraussichtlich Ende dieses Jahres erscheinen wird.

Wir freuen uns aber auch, dass sich an der Gestaltung des vorliegenden Heftes weitere und zum Teil sogar „vereinsfremde“ Autoren beteiligt haben, die mit ihren Artikeln ein Stück sächsischer Sportstättengeschichte und -gegenwart eingefangen und damit unserem Anliegen, ein Fürsprecher für die sporthistorischen Belange ganz Sachsens zu sein, Rechnung getragen haben. Dass uns das von Ausgabe zu Ausgabe immer besser gelingt, hoffen und wünschen wir sehr.

Doch da wir gerade bei perspektivischen Überlegungen sind: Wir werden uns sehr bald entscheiden müssen, mit welchem finanziellen Aufwand wir „Sportmuseum aktuell“ künftig noch herausgeben wollen und können. Auch wenn wir von vielen Seiten bestätigt bekommen, dass unsere Vereinszeitschrift aus der Reihe fachwissenschaftlicher, sporthistorischer Publikationen nicht mehr wegzudenken ist, setzen uns die dem Verein zur Verfügung stehenden materiellen Mittel nicht zu übersehende Grenzen. Da es uns bisher nicht gelungen ist, einen Großteil der Kosten für Satz, Layout und Druck der Zeitschrift über den Weg des Anzeigenverkaufs und/oder Sponsorings zu decken, belastet „Sportmuseum aktuell“ den Vereinshaushalt in vollem Umfange. Und das ist nicht länger zu vertreten. Alle, denen das weitere Erscheinen unseres Mitteilungsblattes am Herzen liegt, sind deshalb aufgefordert, uns mit Ideen und Aktionen neue Realisierungswege zu ebnen. Die Zeit drängt ...

Ungeachtet unserer Sorge um die weitere Herausgabe von „Sportmuseum aktuell“ wünschen wir allen, die das vorliegende Heft über den Postversand, Auslagen in öffentlichen Einrichtungen oder Empfehlungen von Freunden bekommen haben, anregende und vergnügliche Lesestunden. Es wäre schön, wenn Sie uns am Eindruck teilhaben ließen, die die einzelnen Zeitschriftenbeiträge auf Sie gemacht haben, und danken schon jetzt für Ihre Hinweise zum vorgestellten Sportstättenprojekt und den anderen in dieser Ausgabe angeschnittenen Themen sowie zu möglichen Alternativen in Sachen „Zeitschriftenzukunft“.

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr

Wolfgang Schoppe
1. Vereinsvorsitzender

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