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die
neue Ausgabe von „Sportmuseum aktuell“ macht auf
beeindruckende Weise deutlich, mit welchem Engagement in den
beiden im Sportmuseum Leipzig angesiedelten ABM-Projekten
„Historische Sportstätten in Leipzig“ während der zurückliegenden
24 bzw. 14 Monate gearbeitet wurde. Die betreffenden sieben
Mitarbeiter legen uns eine Auswahl von Rechercheergebnissen und
Musterbeschreibungen zu Leipziger Turnhallen, Wassersportanlagen,
Kegelsportstätten und Bädern vor, die – was den Umfang und die
Tiefgründigkeit der darin manifestierten Forschungstätigkeit
betrifft – wohl ihresgleichen sucht. Zugleich geben die
betreffenden Beiträge einen Vorgeschmack auf das in den kommenden
Jahren fertigzustellende Publikationsprojekt, mit dem unser Verein
und das Sportmuseum Leipzig einen wesentlichen Beitrag zur
Aufarbeitung der Leipziger Sportgeschichte leisten und eine Lücke
auf dem Gebiet kulturhistorischen Schrifttums schließen werden.
Den verantwortlichen Mitarbeitern wünschen wir schon jetzt viel
Erfolg bei der Herausgabe des 1. Bandes der geplanten
Schriftenreihe, der sich Leipziger Bädern und Badeanlagen widmen
und voraussichtlich Ende dieses Jahres erscheinen wird.
Wir
freuen uns aber auch, dass sich an der Gestaltung des vorliegenden
Heftes weitere und zum Teil sogar „vereinsfremde“ Autoren
beteiligt haben, die mit ihren Artikeln ein Stück sächsischer
Sportstättengeschichte und -gegenwart eingefangen und damit
unserem Anliegen, ein Fürsprecher für die sporthistorischen
Belange ganz Sachsens zu sein, Rechnung getragen haben. Dass uns
das von Ausgabe zu Ausgabe immer besser gelingt, hoffen und wünschen
wir sehr.
Doch
da wir gerade bei perspektivischen Überlegungen sind: Wir werden
uns sehr bald entscheiden müssen, mit welchem finanziellen
Aufwand wir „Sportmuseum aktuell“ künftig noch herausgeben
wollen und können. Auch wenn wir von vielen Seiten bestätigt
bekommen, dass unsere Vereinszeitschrift aus der Reihe
fachwissenschaftlicher, sporthistorischer Publikationen nicht mehr
wegzudenken ist, setzen uns die dem Verein zur Verfügung
stehenden materiellen Mittel nicht zu übersehende Grenzen. Da es
uns bisher nicht gelungen ist, einen Großteil der Kosten für
Satz, Layout und Druck der Zeitschrift über den Weg des
Anzeigenverkaufs und/oder Sponsorings zu decken, belastet
„Sportmuseum aktuell“ den Vereinshaushalt in vollem Umfange.
Und das ist nicht länger zu vertreten. Alle, denen das weitere
Erscheinen unseres Mitteilungsblattes am Herzen liegt, sind
deshalb aufgefordert, uns mit Ideen und Aktionen neue
Realisierungswege zu ebnen. Die Zeit drängt ...
Ungeachtet
unserer Sorge um die weitere Herausgabe von „Sportmuseum
aktuell“ wünschen wir allen, die das vorliegende Heft über den
Postversand, Auslagen in öffentlichen Einrichtungen oder
Empfehlungen von Freunden bekommen haben, anregende und vergnügliche
Lesestunden. Es wäre schön, wenn Sie uns am Eindruck teilhaben
ließen, die die einzelnen Zeitschriftenbeiträge auf Sie gemacht
haben, und danken schon jetzt für Ihre Hinweise zum vorgestellten
Sportstättenprojekt und den anderen in dieser Ausgabe
angeschnittenen Themen sowie zu möglichen Alternativen in Sachen
„Zeitschriftenzukunft“.
Mit
freundlichen Grüßen
Ihr
Wolfgang
Schoppe
1. Vereinsvorsitzender |