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Liebe
Vereinsmitglieder,
sehr geehrte Freunde
unseres Sportmuseums,
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vor Ihnen
liegt das erste Heft „Sportmuseum aktuell“ des Jahres 2004, und es widmet
sich einem Thema, das als die Hauptaufgabe
von Museen im Allgemeinen und Sportmuseen im Besonderen angesehen wird: das
Sammeln von Zeugnissen der Geschichte. Das umsichtige Zusammentragen, korrekte
Dokumentieren und fachgerechte Aufbewahren von sportbezogenem Kulturgut der
Vergangenheit und Gegenwart ist die Voraussetzung dafür, dass sich spätere
Generationen dieser Sporthistorie erinnern. Dieser „Museumsalltag“, der auch
ureigenes Interesse des Fördervereins ist, war es uns deshalb wert, mit ihm
eine eigene Zeitschriftenausgabe zu gestalten.
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Aber
schon beim Konzipieren des Heftes mussten wir feststellen, dass die „Sammlungstätigkeit“
so umfassend und vielgestaltig ist, dass 20 Druckseiten nicht ausreichen werden,
um auch nur annähernd auf die wichtigsten Fragen und Probleme einzugehen zu
können, die sich aus der Beschäftigung mit diesem Thema ergeben. Außerdem
hatten wir uns vorgenommen, nicht nur das Leipziger Sportmuseum zu Wort kommen
zu lassen, sondern auch unseren Partnern, dem Sportmuseum Berlin und dem
Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln, Gelegenheit zu geben, über ihre
Sammlungen und ihre Sammlungstätigkeit zu berichten. Letztlich haben wir uns
also entschlossen, dem ersten „Sammlungsheft“, das Sie gerade in den Händen
halten, ein zweites folgen zu lassen, das voraussichtlich im Juni 2004
erscheinen wird.
Während Sie in „Sportmuseum aktuell“ 1/2004 einen grundsätzlichen Beitrag
zur Entwicklung und Situation von Sportmuseen, Sportarchiven und
Sportsammlungen in Deutschland sowie Überblicksartikel zu den Einrichtungen in
Leipzig und Köln finden werden, soll Ausgabe 2/2004 einen Einblick in die
Sammlungstätigkeit des Sportmuseums Berlin gewähren und den „Sammlungsalltag“
in Leipzig an Hand aktueller Vorgänge nachvollziehbar machen. Und natürlich
werden in beiden Heften die gewohnten Berichte und Vereinsinformationen nicht
fehlen.
Als
Vorsitzender des Fördervereins Sächsisches Sportmuseum Leipzig e. V. möchte
ich Sie aber nicht nur zum Lesen unseres Mitteilungsblattes einladen, sondern
Sie auch ermuntern, an den vom Sportmuseum Leipzig, unserem Verein und dem
Verein Goetz-Haus Leipzig e. V. vorbereiteten Veranstaltungen teilzunehmen:
So steht beispielsweise am 19. April
2004, 19.00 Uhr im Goetz-Haus Leipzig eine neue Folge von „Olympiateilnehmer
erzählen ...“ – einer Gesprächsreihe, die sich inzwischen etabliert
hat und von Mal zu Mal mehr Publikum anzieht – auf dem Programm. Gast des
abendlichen Talks wird diesmal Andreas Decker, zweifacher Olympiasieger und
vierfacher Weltmeister mit der Leipziger Ruder-Crew im Vierer ohne Steuermann,
sein. Dass Sie ein interessanter und „hintergründiger“ Abend erwartet,
können wir jetzt schon versprechen, denn als Moderatorin konnten wir
Vereinsmitglied Cornelia Linse gewinnen ...
Aber auch auf die „Leipziger
Museumsnacht“ am 24. April 2004,
die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Gold“ stehen wird, möchte ich Sie
heute schon aufmerksam machen: Das Sportmuseum Leipzig und unser Förderverein
werden in der Ausstellungsetage des Goetz-Hauses Teile der Exposition „OlympART.
Diplome und Medaillen der Olympischen Spiele“ präsentieren und zu jeder
vollen Stunde unter dem Motto „Goldmedaillen auf der Spur“ Führungen durch
die Schau anbieten. Wer die Ausstellung
außerhalb der „Nachtschicht“ besuchen möchte, kann dies im Zeitraum vom 6. 4. bis 30. 6. 2004 während der Geschäftszeiten des Vereins
Goetz-Haus Leipzig e. V. tun.
Nun aber wünsche ich Ihnen mit dem Mitteilungsblatt eine Lektüre, die Sie
bereichert, unterhält und Ihre Verbundenheit mit unserem Verein erneuert.
Ihr
Dr.
Manfred Merkel
1. Vorsitzender des Fördervereins Sächsisches Sportmuseum Leipzig e. V.
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