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Ursula Gundlach, die am 1. November 2003 ihren 50. Geburtstag
feierte, hat seit nunmehr sieben Jahren für unsere Vereinszeitschrift „den
Hut auf“. Sie hat zwar im Heft 3/2003 die Entwicklung „Vom Mitteilungsblatt
zur Fachzeitschrift“ dargelegt, aber in aller Bescheidenheit ihren großen
Anteil als Chefredakteurin für das Gelingen jeder Ausgabe unerwähnt gelassen.
Ihrem Wissen und Engagement sowie den an ihre Belastungsgrenze gehenden „Klimmzügen“
vor dem jeweiligen Redaktionsschluss verdanken wir das regelmäßige Erscheinen
unserer inhaltlich anspruchsvollen Zeitschrift. Die besten Wünsche von allen
Vereinsmitgliedern zu ihrem runden Geburtstag haben wir deshalb mit einer
Sonderausgabe „Sportmuseum ganz schnell“ als kleines Dankeschön ergänzt.
Ebenso engagiert sich Werner Fritz als Geschäftsführer des
Vereins in vielfältiger Art und Weise. Der „Mann für alle Fälle“ (siehe
Beitrag im Heft) ist wöchentlich an zwei Tagen in der Geschäftsstelle unseres
Fördervereins im Sportmuseum anzutreffen. Neben vielen anfallenden Aufgaben,
denen er sich widmet, bereitet er die Leitungssitzungen vor, nimmt an diesen
regelmäßig teil und setzt getroffene Festlegungen mit um. Für mich als
Vorsitzender ist Werner Fritz, der alle Aufgaben ehrenamtlich übernimmt, eine
nicht wegzudenkende Hilfe. Herzlichen Dank dafür!
Und noch ein „Helfer in der Not“ muss genannt werden:
Sabine Schmidt. Seit sie im Februar/März dieses Jahres ein Praktikum im
Sportmuseum Leipzig absolviert hat, „kommt“ sie von der Einrichtung „nicht
mehr los“: Trotz erfolgreich abgeschlossenen Studiums noch ohne Arbeit,
unterstützt sie fast täglich die Museumsmitarbeiter eherenamtlich bei allen
Tätigkeiten, die im Arbeitsalltag zu bewältigen sind. Mit besonderem
Engagement widmet sie sich der Sammlungsbearbeitung und -erfassung – dank
ihres Einsatzes ist der „Berg“ zu inventarisierender Musealien schon ein
wenig kleiner geworden. Der Vorstand sagt im Namen aller Mitarbeiter, Freunde
und Förderer der Einrichtung herzlich Dankeschön – wohl wissend, dass Sabine
Schmidts Leistungen weit mehr Anerkennung verdienen, als uns das an dieser
Stelle möglich ist.
Sicher ist uns allen die Entscheidung vom 12. April 2003, die
Leipzig zur deutschen Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2012 kürte,
noch gegenwärtig. Mit ihr waren und sind auch berechtigte Hoffnungen auf ein
neues Domizil für das Leipziger Sportmuseum verbunden. Leider sind
zwischenzeitlich die Pläne für ein neu zu schaffendes Begegnungs- und
Ausstellungsgebäude auf dem Gelände des bisherigen Schwimmstadions aus
Kostengründen „auf die Warteliste“ gesetzt worden. Nun drücken wir die
Daumen, dass sich der neue Olympiabeauftragte der Stadt Leipzig, Dr. Engelbert
Lütke Daldrup, doch noch für die Realisierung des angedachten Projektes –
das ja laut Ausschreibung durch das Sportmuseum Leipzig nachgenutzt werden soll
– einsetzt. Wie die konkrete Entscheidung auch ausgehen wird, der
Förderverein wird gemeinsam mit dem Museum die Leipziger Bewerbung weiter
unterstützen. Die bisherigen Leistungen, beispielsweise die Aufwertung der
Geschäftsräume der Olympia GmbH und des Olympia-Shops durch das
Zur-Verfügung-Stellen repräsentativer Sammlungsstücke, sollen – nach
Vorliegen der entsprechenden Genehmigung – durch den Aufbau einer „Sportmeile“
zur 500-jährigen Sportgeschichte Leipzigs eine würdige Fortsetzung finden.
Auch die gemeinsam mit dem Verein Goetz-Haus Leipzig e. V. veranstaltete
Gesprächsreihe „Olympiateilnehmer erzählen ...“ – auch hierüber wird im
Heft ausführlich berichtet – ist ein wertvoller Beitrag zur Einstimmung der
Bevölkerung auf das Weltereignis Olympische Spiele 2012 in Leipzig.
Zum Abschluss bleibt mir nur noch, allen Mitgliedern des
Fördervereins, den Museumsmitarbeitern sowie allen Freunden von Einrichtung
und Verein für die geleistete Arbeit und/oder die gegebene Unterstützung
herzlich zu danken. Ich wünsche allen ein friedliches Weihnachtsfest und für
das kommende Jahr beste Gesundheit, viel Erfolg im persönlichen und beruflichen
Leben sowie darüber hinaus alles Gute. Der Stadt Leipzig und ihren Bürgern
wünsche ich für 2004 den Zuschlag als „Candidate City“ der Olympischen
Spiele 2012. Damit die Sportstadt Leipzig ihrem großen Ziel ein Stückchen
näher kommt ...
In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten Grüßen
Dr. Manfred Merkel
1. Vorsitzender des Fördervereins Sächsisches Sportmuseum
Leipzig e. V.
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