| 23.Juli
1977 |
Im
Zentralstadion wird anlässlich des VI. Turn- und Sportfestes der DDR das
Sportmuseum Leipzig als erstes Museum seiner Art nach 1945 in Deutschland
eröffnet. Die Besucher erwartet eine Dauerausstellung auf 600 m² Fläche mit
fast 3.000 Exponaten zu rund 130 Jahren deutscher Sportgeschichte am Beispiel
Leipzigs.
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| 1979 |
Mit
dem Thema „Sport in der Kunst“ präsentiert sich die Einrichtung erstmals im
Ausland (Polen). Bis 1990 werden weitere zehn Sonderausstellungen im Ausland
gezeigt.
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| 1987 |
Anlässlich
des VIII. Turn- und Sportfestes der DDR und des vollendeten ersten
Museumsjahrzehnts wird die Dauerausstellung überarbeitet und aktualisiert.
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| 1988 |
Mit
der Sonderausstellung „Exlibris und Sport“ aus dem Sportmuseum Lublin/Polen
ist die erste Auslandsausstellung im Leipziger Sportmuseum zu sehen.
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| bis
1991 |
Jährlich
gestaltet die Einrichtung bis zu vier Sonderausstellungen und empfängt bis zu
40.000 Besucher.
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In
der museumspädagogischen Arbeit etablieren sich spezielle Bildungs- und
Beschäftigungsangebote, vor allem für die Feriengestaltung. 1991 wird
erstmals zum Programm „Alte Spiele – wiederentdeckt“ eingeladen.
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| 1991 |
Nach
der vorerst letzten Sonderausstellung im eigenen Hause („Lasst Kräfte
sinnvoll walten!“ anlässlich geschlossen und abgebaut.
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| ab
1991 |
Der
Förderverein Sächsisches Sportmuseum Leipzig e. V. wird mit dem Ziel
gegründet, die Sammlungen zu erhalten und die Abwicklung des Museums zu
verhindern.
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| 1991/92 |
Die
zwei verbliebenen Museumsmitarbeiter gestalten gemeinsam mit ABM-Kräften und
Mitgliedern des Fördervereins mehr als 20 Sonderausstellungen in Leipzig,
Sachsen und darüber hinaus. Sie beteiligen sich mit Leihgaben (rund 170
Leihverträge mit über 3.200 Einzelstücken) und wissenschaftlichen Recherchen
an rund 50 Ausstellungen Dritter im gesamten Bundesgebiet sowie in der Schweiz,
in Österreich und in den USA.
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Mitarbeiter
des Leipziger Sportmuseums wirken beim Aufbau des Sportmuseums in Frankfurt/Main
mit.
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| 1992 |
Das
Museum muss die Stadionräume verlassen und erhält das Gebäude der ehemaligen
Iskra-Gedenkstätte in Leipzig-Probstheida als Interimsquartier. Die Sammlungen
werden in verschiedenen Objekten der Stadt eingelagert.
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| 1993 |
Im
Ergebnis des Kolloquiums über die Zukunft des Sportmuseums Leipzig unter
Leitung des Kulturdezernenten Dr. Girardet befürwortet die Stadtverwaltung
Leipzig den Erhalt der Einrichtung und sichert elementare Existenzbedingungen
zu.
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| ab
1993 |
Der
Förderverein gibt das Mitteilungsblatt "Sportmuseum" (seit 1996
quartalsweise unter dem Titel "Sportmuseum aktuell" erscheinend)
heraus und schafft damit ein Publikationsorgan, dass in seiner Art bundesweit
einmalig ist.
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| ab
1994 |
Das
Sportmuseum Leipzig beteiligt sich aktiv an Veranstaltungen Dritter (Messe „Haus
– Garten – Freizeit“ Sport- und Gesundheitsmarkt der AOK, „Leipziger
Spielfest“ u. a.) und macht damit deutlich: „Es gibt uns noch!“.
Die Ferienveranstaltung „Alte Spiele – wiederentdeckt“ wird neu belebt und
erfreut sich wachsender Beliebtheit (bis 1999 rund 3.000 Teilnehmer).
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| 1994/95 |
Gemeinsam
mit ehemaligen, jetzt arbeitslosen Mitarbeitern wird das Skimuseum
München/Planegg bei seiner Bestandaufbereitung unterstützt.
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| ab
1995 |
Das
Museum führt auf ABM-Basis Projektunterricht an Leipziger Schulen zu
verschiedenen sporthistorischen Themen durch (Teilnahme von über 600 Schülern
aus etwa 25 Bildungseinrichtungen).
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| 1996 |
Das
Sportmuseum Leipzig erhält Arbeits- und Lagerräume auf dem Gelände
Friedrich-Ebert-Straße 130, nahe des Leipziger Zentralstadions. Damit können
die bisher in sechs dezentralen Objekten gelagerten Sammlungen vor Ort
bearbeitet und genutzt werden; Ausstellungsflächen fehlen jedoch
weiterhin...
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Im
Spätherbst veranstaltet der Förderverein des Museums die 1. Tagung der
Fördervereine (sport)musealer Einrichtungen in Deutschland.
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| ab1997 |
Im
Objekt kann eine Schausammlung mit ca. 140 Exponaten besichtigt werden (seit
1999 abgebaut, um Kapazitäten für die Sammlungslagerung zu nutzen).
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Auf
ABM-Basis wird die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt.
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Jährlich
werden „Tage der offenen Tür“ ausgerichtet (mit bis zu 700 Besuchern).
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| 2001 |
Der
Fundus des Sportmuseums Leipzig umfasst rund 80.000 sporthistorische Sachzeugen
aus der bürgerlichen Sportbewegung, dem Arbeitersport, der Turnfestgeschichte
ab 1863, der Geschichte von Sportarten und -vereinen, der Olympischen Bewegung
und des DDR-Sports.
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Die
Fachbibliothek enthält ca. 4.000 Bände, die bis zum 17. Jahrhundert
zurückreichen.
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| 2002 |
Große
Sonderausstellung zum Deutschen Turnfest 2002 in Leipzig:
"SPORT : SCHAU - Deutsche Turnfeste von 1860 - 2002" auf über
600 m² im Alten Rathaus in Leipzig.
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Das
Sportmuseum Leipzig beteiligt sich an der Ausstellung "Olympische Visionen
auf dem Weg zur Realität" in der Messehalle 16 des alten Messegeländes
und gestaltet den sporthistorischen Bereich.
(Laufzeit vom 31.10. 2002 bis 01. 05.2003)
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| 2003 |
Beginn
der vom Sportmuseum initiierten Diskussionsreihe "Olympiateilnehmer
erzählen ..." im Goetz-Haus Leipzig.
Ehemalige und noch aktive Olympiateilnehmer erzählen aus ihrem Leben, dem
täglichen Training, von sportlichen Höhepunkten aber auch von ihren
Niederlagen.
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Präsentation
der Ausstellung "OLYMPART"
Medaillen und Diplome der Olympischen Spiele - anlässlich der
Tourismusausstellung "Touristik&Caravaning" auf der Neuen Messe in
Leipzig.
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| 2006 |
Große
Sonderausstellung "Herr der Regeln. Der Fußball-Referee" als
offizieller Beitrag des Kunst- und Kultur- programms zur FIFA WM 2006 der
Bundesregierung Deutschland vom 03. 03. - 30. 07. 2006 im Stadtgeschichtlichen
Museum Leipzig.
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