Dr. Gerlinde Rohr
Chronik der Leipziger  Sport Geschichte
Eine kurze Chronik des Leipziger Sports
Es ist schwer zu entscheiden, ab wann man von den Anfängen des Sports in Leipzig sprechen sollte. Vor allem die Jagd diente seit Menschengedenken dem Lebenserhalt - aber Arbeit und Spielerisches gingen hier immer in einander über. Aber das Spielerische war ein Nebeneffekt - mehr wohl nicht.

Freizeit im Sinne eines Tagesabschnittes, über dessen Gestaltung die Menschen nach der lebensnotwendigen Arbeit frei entscheiden konnten, gab es - sieht man einmal vom Adel ab - erst etwa seit dem 18. Jahrhundert. Ab dieser Zeit war es auch besitzenden Bürgern möglich, einen größeren Teil des Tages für den "Müßiggang" zu nutzen. Da war auch eine
Selbstverwirklichung auf kulturellem Gebiet denkbar. Vorstellbar waren aber auch Wanderungen und Wettkämpfe, bei
denen auf ganz verschiedene Weise die Kräfte gemessen wurden.
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1498 - erstes Fürstenschießen
Im Jahre 1498 soll erstmals in Leipzig ein öffentlicher Schießwettkampf mit Feuerwaffen stattgefunden haben. Am Fürstenschießen sollen auch Teilnehmer aus anderen Gebieten des Reiches teilgenommen haben.
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Mitte des 16. Jahrhunderts - Fischestechen
Leipzig - umgeben von den Flüsschen Parthe und Pleiße - war früher auch ein Arbeitsort für Fischer. Mit dem Fischestechen (auch "Fischerstechen") wurden öffentliche
Wettbewerbe ausgetragen, an denen auch Ärmere teilnehmen konnten. Benötigt wurde lediglich ein Fischspeer. 1714 wird das "Fischerstechen" mit einem Privileg offiziell genehmigt. Es ist damit Leipzigs erste offizielle Volksbelustigung.
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1681 - erstes Pferderennen
Aus dem Jahr 1681 stammen Informationen über das erste offizielle Pferderennen in Leipzig. Es fand damals auf dem Rossplatz statt, wo sonst
Pferdemärkte abgehalten wurden.
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1818 - erste Turnübungen
In Gohlis, damals noch ein Dorf nahe der Stadt Leipzig, finden die ersten Turnübungen statt. Organisiert werden sie von
Burschenschaftlern, die somit auch Unterstützung für Jahns Gedankengut demonstrieren. Mit der so genannten "Turnsperre" - die Herrschenden vermuten in den Turnern "Demagogen" und Umstürzler - wird dem Turnen ein gewaltsames Ende bereitet. Dabei werden auch Sportgeräte zerstört.
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1845 - Gründung des ersten Leipziger Turnvereins
In Leipzig wird der erste Turnverein gegründet. Er nennt sich "Allgemeiner Turnverein zu Leipzig", später wird die Abkürzung "ATV 1845" verwendet. Er entwickelt sich zu einem der führenden Turnvereine der frühen Sportbewegung. Reichlich zwei Jahre später kann der Verein in der Holzgasse, der heutigen Turnerstraße, seine erste
Turnhalle einweihen.
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1856 - erste Ausgabe der "Deutschen Turn-Zeitung"
In Leipzig erscheint die erste Nummer der "Deutschen Turn-Zeitung". Herausgegeben wird sie von dem Verleger Ernst Keil, in dessen Verlag auch die erste unterhaltende deutsche
Sonntagszeitung, "Die Gartenlaube", herausgegeben wird.

Die Zeitung ist das erste bedeutendere Blatt in Deutschland, das sich mit Fragen des Sports befasst. Es geht aber noch weniger um sportliche Wettkämpfe. Im Vordergrund stehen
fachliche Fragen und Vereinsprobleme. Die in den 60er Jahren entstehende Deutsche übernimmt das Blatt als Organ.
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1861 - Goetz tritt an die Spitze der Turnerbewegung
Der Leipziger
Sanitätsrat Ferdinand Goetz tritt als Geschäftsführer an die Spitze des Ausschusses der Deutschen Turnvereine, der ersten reichsweiten Verbindung der Turner. Im Jahre 1868 entsteht daraus die Deutsche Turnerschaft, die Goetz als Geschäftsführer bis in das Jahr 1895 hinein leitet.
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1861 - erste Arbeiter-Turn-Abteilung
Der Leipziger Arbeiterbildungsverein gründet eine erste Turnabteilung. Es ist die Geburtsstunde des organisierten
Arbeitersports in Leipzig.
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1863 - 3. Allgemeines deutsches Turnfest in Leipzig
Das dritte Fest führt die Turner nach Leipzig. Zu dieser Zeit gibt es in Deutschland 150.000 Mitglieder in Turnvereinen; zwei Drittel von ihnen werden als "praktische Turner" bezeichnet.
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1869 - erstes heizbares Bad in Leipzig
Erstmals verfügt Leipzig über ein Hallenschwimmbad, das zu jeder Jahreszeit beheizt werden kann.
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1881 - Mensch gegen Pferd
Leipzig erlebt als besondere Attraktion einen Wettlauf Mensch gegen Pferd. Der Läufer gewinnt knapp.
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1882 - erste Radrennbahn
Im Zoo wird eine erste Radrennstrecke eröffnet. Sie ist knapp 300 Meter lang.
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1884 - Gründung des Deutschen Radfahrer-Bundes in Leipzig
Auf Einladung des Leipziger "Bicycle-Clubs" treffen sich in Leipzig die örtlichen Radfahrer-Gruppen. Sie beschließen die Gründung eines eigenen Sportbundes. Parallel dazu finden im Rosenthal die ersten Meisterschafen statt.
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1891 - Gründung des ersten Arbeiter-Turnvereins
Aus den Turnabteilungen, die bislang zum Arbeiterbildungsverein gehörten, entsteht ein eigenständiger Verein. Er heißt "Turnerschaft des Arbeitervereins Leipzig". Aus politischen Gründen verlässt er die Deutsche Turnerschaft.
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1893 - Moritz Fromm wird erster Vorsitzender des Arbeiter-Turnerbundes
In der reußischen Landeshauptstadt Gera kommen die Arbeiter-Turnvereine zusammen. Sie gründen den Arbeiter-Turnerbund. Der erste Vorsitzende kommt aus Leipzig. Auch das
Verbandsorgan "Arbeiter-Turn-Zeitung" wird in Leipzig verlegt.
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1893 - Gründung des Arbeiter-Radfahrer-Bundes "Solidarität" in Leipzig-Reudnitz
Es handelt sich um die zweite
eigenständige Arbeiter-Sportorganisation.
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1895 - Ferdinand Goetz wird Vorsitzender der Turnerschaft
Goetz gibt aus
Altersgründen sein Geschäftsführeramt in der Deutschen Turnerschaft auf. Er übernimmt die repräsentative Aufgabe des Vorsitzenden.
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1900 - Gründung des DFB
In der Gaststätte "Mariengarten" in der Büttnerstraße wird der Deutsche Fußball-Bund gegründet.
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1901 - Steherrennen
In Leipzig werden die ersten Steherrennen ausgetragen. Es handelt sich bereits um internationale Wettkämpfe.
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1902 - erster Schwimmunterricht an Leipziger Schulen
An den Leipziger Schulen wird erstmals Schwimmunterricht erteilt. Mädchen kommen allerdings erst fünf Jahre später in den Genuss dieser Ausbildung.
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1903 - erster Fußballmeister kommt aus Leipzig
Bei der ersten deutschen Fußballmeisterschaft gewinnt der VfB Leipzig das Endspiel gegen DFC
Prag. Immerhin kommen zu diesem ersten Endspiel 2000 Zuschauer. Die Leipziger Oberligaklubs ziehen bei heutigen Spitzenspielen leicht die doppelte Zuschauerzahl an.
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1908 - Teilnahme an den Olympischen Spielen
An den Olympischen Spielen in London nehmen vier Sportler aus Leipzig teil. Es handelt sich um einen Turner, einen Tennisspieler und zwei Leichtathleten.
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1912 - erster Olympiasieg
Der Tennisspieler Heinrich Schomburgk gewinnt im
gemischten Doppel als erster Leipziger eine Goldmedaille.
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1913 - Zwölftes Deutsches Turnfest
Zum zweiten Mal wird in Leipzig das Deutsche Turnfest ausgerichtet. An den Veranstaltungen sollen bereits mehr als 100.000 Menschen teilgenommen haben. Darunter sind auch weit mehr als 50.000 Aktive.
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1914-1918 - im Ersten Weltkrieg verlieren auch tausende Leipziger Sportler ihr Leben
Trotz des Krieges finden weiter Sportwettkämpfe statt. Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

1922 - 1. Deutsches Arbeiter-Turn- und Sportfest
Auch die
Arbeitersportbewegung nutzt Leipzig für ihr erstes großes Sportfest: Es kommen allein mehr als 70.000 Aktive; Zehntausende Leipziger verfolgen die Übungen.
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1922 - XI. Makkabi-Turntag
Die jüdischen Sportvereine finden für ihre Wettkämpfe ebenfalls in Leipzig fre
undliche Gastgeber.
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1926 - Bundesschule des ATSB
Der Arbeiter-Turn-und-Sportbund (ATSB) eröffnet in der Fichtestraße seine repräsentative Bundesschule. Die Einrichtung besteht bereits seit sechs Jahren.
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1927 - erster Auftritt von Fußballern aus Sowjet-Russland
Im Stötteritzer Stadion stellt sich erstmals eine Mannschaft von Arbeiterfußballern aus der Sowjetunion vor. Sie gewinnt gegen eine deutsche Auswahl, zu der vor allem Leipziger Arbeitersportler gehören, mit 8:2.
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1933 - Auflösung der Arbeitersportvereine
Die Nazi-Machthaber lösen die Arbeitersportvereine auf. Das Eigentum wird zumeist der SA und ihren Sportvereinen übergeben. Jüdische Sportler werden aus den verbliebenen Sportvereinen ausgeschlossen.
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1938 - Aufmarschgelände auf den Frankfurter Wiesen
Auf den Frankfurter Wiesen wird das erste Objekt eines größeren
Sportkomplexes übergeben. Es handelt sich um einen Platz für größere Aufmärsche. Der Zweite Weltkrieg verhindert die Arbeiten an weiteren Objekten.
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1939/45 - Zweiter Weltkrieg
Trotz des Krieges finden auch weiterhin Wettkämpfe statt. Meist handelt es sich aber um Veranstaltungen der
Wehrmacht und anderer militärischer Organisationen. Selbst viele Spitzensportler werden eingezogen, zeigen sich aber bei herausragenden Wettkämpfen. Über die Zahl der während des Krieges getöteten Leipziger Sportler gibt es keine Angaben.
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1945 - Auflösung und Neugründung von Vereinen
Die
Besatzungsmacht löst zunächst alle bestehenden Vereine auf. Aber bereits unmittelbar nach der Befreiung von der Naziherrschaft gibt es wieder Sportveranstaltungen. Es dürfen aber nicht alle Sportarten ausgetragen werden.
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1949 - Sportfest mit Sportschau
Aus Anlass des III. Parlaments der FDJ findet ein erstes Sportfest mit großer Sportschau statt.
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1950 - Gründung der DHfK
In Leipzig wird die Deutsche Hochschule für
Körperkultur gegründet. Sie erhält in den nächsten Jahren einen großen Neubaukomplex an der damaligen Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee.
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1950 - Betriebssportgemeinschaften
Auf Beschluss des Deutschen
Sportausschusses bilden sich auch in Leipzig Betriebssportgemeinschaften (BSG).
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1951 - Eröffnung der Alfred-Rosch-Kampfbahn
Das erste Radrennen findet noch auf einer
Baustelle statt.
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1952 - Schwimmstadion eröffnet
Mit der Eröffnung des Schwimmstadions wird die erste Wettkampfstätte im künftigen Sportforum in Betrieb genommen.
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1954 - I. Deutsches Turn- und Sportfest
Die Veranstaltungen finden noch im Stadion des Friedens und in Probstheida statt. Eingeweiht wird aber auch schon die Festwiese im Sportforum.
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1956 - Zentralstadion eröffnet
Mit dem II. Deutschen Turn- und Sportfest wird auch das Zentralstadion
eröffnet. In ihm finden auch die Großveranstaltungen der weiteren Turnfeste statt.
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1958 - Schur erstmals Weltmeister
Der Leipziger Gustav Adolf Schur erringt seinen ersten
Weltmeistertitel.
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1960 - erster Weltrekord im Zentralstadion
Die
Hürdensprinterin Gisela Birkemeyer stellt den ersten Weltrekord im Zentralstadion auf. Sie bewältigt die 80-m-Hürdenstrecke in 10,5 Sekunden.
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1963 - erstmals Verbindung von Sportfest und Nachwuchswettbewerben
Das IV. Deutsche Turn- und Sportfest findet zeitgleich mit der V.
Pionierspartakiade statt.
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1966 - erstes IOC-Mitglied aus Leipzig
Der NOK-Präsident der DDR, Heinz Schöbel, wird in das IOC aufgenommen.
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1970 - Rand-Leipziger leitet WM-Endspiel
Rudi Glöckner aus Markranstädt (Leipziger Land) leitet das Endspiel der Fußball-WM in Mexiko zwischen Brasilien und Italien. Es endet 4:1 für Brasilien.
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1977 - Einweihung des Sportmuseums
Es handelt sich um die damals einzige Einrichtung in der DDR, die allein Exponate des Sports sammelt und ausstellt.
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1977 - neue Flutlichtanlage im Zentralstadion
Beim VI. Deutschen Turn- und Sportfest wird erstmals die neue Flutlichtanlage erprobt. Sie erlaubt Fernsehübertragungen in Farbe zu jeder Tageszeit.
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1983 - Samaranch ist Gast des Sportfestes
IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch nimmt als Ehrengast am VII. Deutschen Turn- und Sportfest teil.
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1987 - letztes DDR-Sportfest
Das VIII. Turn- und Sportfest ist das letzte dieser sportlichen Großereignisse in der DDR.
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1988 - beste Leipziger Olympiabilanz

Die Leipzigerin Kristin Otto erschwimmt sich sechs Goldmedaillen. Kein anderer Sportler ist bei den Olympischen Spielen in Seoul erfolgreicher. Insgesamt gibt es elfmal Gold, viermal Silber und fünfmal Bronze für Leipziger.
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1990 - "Abwicklung" der DHfK  = Auflösung?
Die sächsische Landesregierung beschließt die "Abwicklung" der DHfK. An der Universität Leipzig wird eine kleine Nachfolgeeinrichtung geschaffen.
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1996 - erfolgreiche Behindertensportlerin
Bei den Paralympics erreicht die Leipzigerin Kay Espenhayn sechs Medaillen, davon dreimal Gold.

2002 - Leipzig wird WM-Spielort
Leipzig wird als Spielort für die Fußball-WM 2006 festgelegt.
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2002 - Turnfest im Leipzig
In Leipzig findet ein erstes sportliches Großereignis nach der politischen
Wende im Osten statt. Mehr als 100.000 Besucher kommen in die Stadt. Das neue Zentralstadion wird - noch im Rohbau befindlich - für Großveranstaltungen genutzt.
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2002 - Volleyball Weltmeisterschaft der Frauen in Leipzig
in der neu erbauten ARENA Leipzig wird Russland Weltmeister.
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2003 - NOK entscheidet sich für Leipzig als nationalen Bewerber für die Olympischen Spiele 2012
Beim Vorausscheid des Nationalen Olympischen Komitees in München am 12. April kommt es zum erwarteten Duell zwischen der Messestadt Leipzig und Hamburg. Leipzig setzt sich mit 61 Prozent der Stimmen im vierten Wahlgang durch. Die anderen Mitbewerber Stuttgart, Frankfurt und
Düsseldorf scheiden in den ersten drei Wahlgängen aus.

Beim Wettbewerb um die Ausrichtung der
Segelwettbewerbe setzt sich Rostock-Warnemünde gegen Kiel und andere Bewerberstädte durch.
Die Entscheidung über die Vergabe der Spiele 2012 fällt das Internationale Olympiakomitee 2005.
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2003 - 1. Hallenhockey WM der Damen und Herren
in der Arena Leipzig können die Deutsche Damen- und Herrenmannschaft die 1. Hallen Weltmeisterschaft gewinnen.
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2004 - Leipzig unterliegt London
bei der Wahl der "Candidate City"  für die olympischen Spiele 2012 unterliegt Leipzig bereits im ersten Wahlgang
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2004 - der internationale Hockey-Verband FIH feiert in Leipzig das 80-jährige Gründungsjubiläum
Das Sportmuseum zeigte in einer kleinen Ausstellung die ruhmvolle Geschichte des Leipziger Hockeysports.
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2004 - Wiedereröffnung des umgebauten Zentralstadion
Das zur FIFA WM 2006 komplett umgebaute Zentralstadion wir durch die Fußball Nationalmannschaften von Kamerun und Deutschland eingeweiht.
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2005 - Konföderation -Cup im Zentralstadion
3 Fußballspiele des Confed-Cup finden als Generalprobe zur FIFA WM 2006 im Zentralstadion statt.
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2005 - Fecht-Weltmeisterschaften der Damen und Herren in Leipzig
die Deutsche Degen-Herrenmannschaft (mit dem Leipziger Jens Fiedler) gewann die Silbermedaille, und die Degen-Frauenmannschaft gewann die Bronzemedaille.
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2006 - Ausstellung "Herr der Regeln - Der Fußball Referee!"
Im Rahmen der DFB-Kulturstiftung gestaltet das Sportmuseum Leipzig eine große Schiedsrichter-Ausstellung, die vom 3.3. - 31. 07. im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig gezeigt wird.
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